MUSIK

DREI WERKE, DIE BEWEGEN

MUSIK

JOHANN SEBASTIAN BACH – NUN IST DAS HEIL UND DIE KRAFT

Der Kantatensatz von Bach ist wahrscheinlich im Jahr 1723 in Leipzig entstanden. Das Stück ist vermutlich der letzte Satz einer Kantate anlässlich des Michaeli-Festes, bei dem der Erzengel Michael geehrt wird. Im Text verkündet eine Stimme im Himmel die Beendigung des Kampfes zwischen Michael und dem Teufel in Gestalt eines Drachen. 

Die Komposition ist eine Permutationsfuge. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass zum Thema immer mehrere, stets gleichbleibende Kontrapunktthemen treten.

Die Besetzung besteht neben einem (Doppel-) Chor aus Streichern sowie Trompeten, Oboen und Pauken.

JOHANNES BRAHMS – SCHICKSALSLIED

Das Schicksalslied von Brahms ist eine Vertonung des Gedichts „Hyperions Schicksalslied“ von Friedrich Hölderlin. Das 1799 veröffentlichte Gedicht thematisiert die schicksalslosen Götterwelt im Gegensatz zu den Leiden des menschlichen Daseins.

In den Jahren 1868 bis 1871 wird die Dichtung  dann von Johannes Brahms vertont, wobei der Gegensatz  zwischen den Welten durch rhythmische und dynamische Mittel verstärkt wird. Die Uraufführung findet im Jahr 1871 in Karlsruhe statt. Außer dem vierstimmigen Chor sind Streicher und zahlreiche Bläser, sowie Pauken zu hören. Das Schicksalslied besteht aus drei Sätzen: dem Adagio in Es-Dur, dem Allegro in C-Moll und abschließend dem rein orchestralen Adagio in D-Dur. Das Schicksalslied gilt neben „Ein deutsches Requiem“ als eines der besten Chorwerke Brahms‘.

PJOTR ILJITSCH TSCHAIKOWSKI – ROMEO UND JULIA

Tschaikowskis Ouvertüre basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von William Shakespeare. Die Tragödie handelt von den Liebenden Romeo und Julia, die zwei verfeindeten Familien im italienischen Verona angehören. Die Handlung gipfelt in der Versöhnung der Familien am Grabe ihrer verstorbenen Kinder, die unter unglücklichen Umständen Selbstmord begangen haben. Shakespeare schrieb das Stück vermutlich zwischen 1594 und 1696.

Das Musikstück gilt als erstes Meisterwerk den Komponisten Tschaikowski. Es wurde im Jahr 1869 komponiert und 1870 in Moskau uraufgeführt. Mit diesem Werk gelang es Tschaikowski erstmals auch im Ausland Aufsehen zu erregen und dort aufgeführt zu werden.

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